Fachinformatiker/in – Systemintegration

Ausbildungsdauer: 3 JahreDie Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Ausbildungsstart: jeweils zum 01.08. eines Jahres

Arbeitsgebiet

Sie planen und konfigurieren IT-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus richten Sie diese Systeme entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Abteilung ein und kümmern sich um die Betreuung. Bei Störungen oder Fehlern müssen diese systematisch unter Einsatz moderner Experten- und Diagnosesysteme eingegrenzt du behoben werden. Daneben erstellen Sie Systemdokumentationen und führen Schulungen für die Anwender durch.

Im Ausbildungsbetrieb lernen angehende Fachinformatiker z.B.

1.    Ausbildungsjahr:

  •  wie man Betriebssysteme und deren Anwendungsbereiche unterscheidet
  • worauf man beim Testen von Systemen achten muss
  • wie man Programmierlogik und -methoden anwendet
  • wie man Kunden informiert und berät
  • wie Daten und Funktionen zu Objekten zusammengefasst, Klassen definiert und Hierarchiediagramme erstellt werden
  • was beim Erstellen von Testkonzepten und -plänen zu beachten ist

2.    Ausbildungsjahr:

  • wie Ergebnisse der Betriebsabrechnung für Controllingzwecke ausgewertet werden
  • worauf man beim Entwerfen von Datenmodellen achten muss
  • wie Netzwerkarchitekturen voneinander unterschieden werden
  • wie man Verfahren des Datenaustauschs anwendet
  • wie man Hard- und Softwarekomponenten in bestehende Systeme einpasst und in Betrieb nimmt
  • wie Softwarearchitekturen in Netze integriert werden
  • was man beim Einrichten von Bedienoberflächen und Benutzerdialogen beachten muss

3.    Ausbildungsjahr:

  • Schulungsziele und -methoden festzulegen
  • wie Systeme unter Beachtung der Betriebsabläufe gesteuert werden
  • wie man Benutzerprobleme analysiert und Vorschläge zur Problemlösung unterbreitet

Außerdem wird dem Auszubildenden folgendes vermittelt:

  • Rechenzentren
  • Netzwerke
  • Client-Server
  • Festnetze
  • Funknetze

Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden z.B. vermittelt:

  • wie der Ausbildungsbetrieb aufgebaut ist und wie er mit Wirtschaftsorganisationen, Behörden und Verbänden zusammenarbeitet
  • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
  • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
  • wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet werden

Die folgende Liste enthält eine Auswahl der wichtigsten Fertigkeiten und Kenntnisse. Die Auswahl dieser berufsbezogenen Kompetenzen erfolgt auf Basis der Ausbildungsordnung sowie der Auswertung von Stellen- und Bewerberangeboten.

Kernkompetenzen, die man während der Ausbildung erwirbt:

  • Anwenderberatung, Anwender-Support (IT)
  • Hardwareinstallation, Softwareinstallation
  • Informationstechnik, Computertechnik
  • Konfigurieren
  • Programmieren
  • Systembetreuung, Systemadministration, Systemverwaltung
  • Systemintegration

Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:

  • Datenbankadministration, -management, -organisation
  • Datenschutz
  • EDV-Anwender-Training
  • Internet-, Intranettechnik
  • Kundenberatung, -betreuung
  • Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik
  • Netzwerkadministration, -management, -organisation
  • Software testen
  • Softwaretechnik, Software-Engineering
  • Systemsoftware (Entwicklung, Programmierung, Analyse)

Ausbildungsvergütung:

Unsere Vergütung ist tarifgebunden (AVR-Caritas) und setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen (Stand 01.01.2017):

  • eine monatliche Zahlung von 918,26 € (1. Ausbildungsjahr), 968,20 (2. Ausbildungsjahr) und 1.014,02 (3. Ausbildungsjahr),
  • eine Jahressonderzahlung im November in Höhe von 77,51 % eines Monatsgehalts,
  • Zuschläge für Samstags-, Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit,
  • die Einzahlung in eine Betriebsrente im Umfang von über 5 % der Vergütung.

Ansprechpartner

Jannik Ackerschott
Personalwesen

Jannik Ackerschott

Telefon: 02932 980-248103

Telefax: 02932 980-6017

E-Mail