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Akuttraumatologie und Schwerverletztenversorgung

Moderne Osteosyntheseverfahren

Sämtliche modernen, auch minimal invasiven Techniken der Frakturversorgung finden in der Abteilung Anwendung. So werden zum Beispiel komplexe Unterschenkelbrüche mithilfe intramedullärer Implantate teilweise unmittelbar belastungsstabil versorgt. Sowohl der stationäre Aufenthalt als auch die Rekonvaleszenzzeit können damit so kurz wie möglich gehalten werden.

Die Implantate werden dabei über einen kleinen Schnitt unterhalb der Kniescheibe eingebracht.


Die Abbildungen zeigen links eine dislozierte distale Unterschenkelfraktur und rechts die Versorgung postoperativ mit einem intramedullärem belastungsstabilen Implantat

Schienbeinkopffrakturen

Auch komplexe Gelenkfrakturen, die eine bestmögliche Wiederherstellung der Gelenkfläche erfordern, gehören zum Standardrepertoire der Abteilung. Nach entsprechender Vorbereitung, die stets eine CT-basierte dreidimensionale Planung umfasst, werden zum Beispiel aufwendige und hochkomplexe Schienbeinkopfbrüche operativ versorgt.


Rechts ein Schnitt aus der Computertomographie der imprimierten Schienbeinkopffraktur und links die Versorgung mit winkelstabilen Platten und Knochen aus dem Beckenkamm.

Polytrauma und Beckenfrakturen

Beckenverletzungen mit Brüchen auch der Gelenkpfanne (sog. Acetabulumfrakturen) sind insbesondere bei jüngeren Patienten häufig Folge großer Krafteinwirkung im Rahmen eines Hochrasanzunfalles oder eines Sturzes aus großer Höhe.

Diese potentiell lebensbedrohlichen Verletzungen bedürfen einer schnellstmöglichen Diagnostik und Therapie.


Links eine schwere instabile Beckenringverletzung mit zusätzlicher Verletzung der Gelenkpfanne links (sog. Acetabulumfrakturen). Rechts die Versorgungsbilder nach aufwendiger Rekonstruktion mit Platten- und Schraubenimplantaten.